Sehr geehrte Damen und Herren,
leider kann ich Andrzej unter seiner Adresse nicht erreichen. Ich bitte Sie, mein kleines Dankeschön an ihn weiterzuleiten. Vielen Dank.

Lieber Andrzej, einen herzlichen Gruß aus Berlin. Gern denken Gitta und ich an die schönen Tage mit Dir und Deinem Fahrer zurück. Es waren besondere Tage, und dass sie so besonders waren, lag auch an Dir und Sichek. Alles war bestens organisiert: die Picknicks waren großartig, die Führungen kenntnisreich, die Hotels sehr gut und die abendlichen Informationen zu Geschichte, Wirtschaft und Gesellschaft Polens waren informativ und sehr persönlich. Du hast uns ein gutes Bild von Deinem Land vermittelt. Vielen Dank. Und das bei immer guter Laune. Die zweite Stadtführung in Warschau mit Teresa war wie die erste prima. Wir haben einen guten Eindruck von Warschau gewonnen. Vielen Dank. Dank auch für die Vermittlung von Barbara in Posen. Sie hat uns mit einer sehr informativen Führung durch die schöne Stadt alle ihre Sehenswürdigkeiten gezeigt. Am nächsten Tag haben wir dann noch auf eigene Faust die Dominsel und das Jugendstilviertel erkundet. Es war eine gute Idee, auf dem Weg nach Berlin in Posen einen Stopp einzulegen.
Sei nett zu Deinen Schülern und viel Freude am Unterricht ! Herzlich Gitta und Friedrich

Mein kleiner Bericht von der Tour und das Foto werden in unserer Vereinszeitung veröffentlicht werden.

Bericht:
Radtour des ATV zu Berlin vom 29.8.-6.9. in der Masurischen Seenplatte

Die 12. Radtour des ATV zu Berlin begann in Warschau. Die 17 Teilnehmer kamen mit dem Flugzeug, der Bahn oder mit dem PKW in die polnische Hauptstadt. Nach einem nachmittäglichen Spaziergang in der näheren Umgebung unseres Hotels begeisterte uns eine Diashow von unserer letzten Fahrt durch die Altmark. Die von Andreas – PLUMPS zusammengestellte Show weckte viele Erinnerungen und zugleich Erwartungen an die bevorstehenden Tage.

Der nächste Tag begann mit einer informativen Stadtführung durch die Altstadt von Warschau. Sofort wurde uns klar, welche die ältere und neuere Geschichte dieser Stadt und dieses Landes noch heute spielt. Überall sahen wir geschmückte Denkmale und Gedenkstätten, die an den Warschauer Aufstand im Herbst 1944 erinnern. ( Gerade hatte Warschau der 70. Wiederkehr dieses Ereignisses gedacht! ) Nachmittags brachte uns dann ein Bus mit unserem Reisebegleiter Andrzey zu unserem 1. Quartier in den Masuren nach Ketrzyn /Rastenburg. In einem schönen Hotel am Rande der Stadt konnten wir uns von der langen Fahrt erholen und zum ersten Mal die gute polnische Küche genießen.

Nach einer kurzen Busfahrt nach Swieta Lipka / Heiligelinde am nächsten Tag übernahmen wir die blauen Tourenräder, die uns in den folgenden Tagen Land und Leute näher bringen sollten. Zunächst aber stand die Besichtigung der berühmten Barockkirche Heilige Linde in Swieta Lipka an. Eine kenntnisreiche Führerin machte uns auf viele Schönheiten dieser dreischiffigen Basilika aufmerksam. Ein besonderer Höhepunkt dieser Führung war ein Vorspiel auf der 1720 gebauten Orgel mit 40 Stimmen und beweglichen Figuren. die eine Verkündigungsszene darstellen.

Nach den ersten Radkilometern überraschte uns der Fahrer unseres Begleitfahrzeugs an einem See mit einem wunderbaren Picknick. Alles ,was das Herz begehrte, hatte Sichek eingekauft und zubereitet. Großartig.- Ein solches Picknick sollte sich noch dreimal wiederholen !-Gestärkt und gut gelaunt ging es dann über die Ermländische Bischofsburg in Reszel / Rössel zurück nach Rastenburg. Einige Teilnehmer machten dann noch eine abendliche Führung mit Pfarrer Hause durch die Altstadt von Rastenburg, die die Teilnehmer dieser Veranstaltung nicht so schnell vergessen werden.

Am 1. September brachte uns ein Bus zur Wolfsschanze, dem Hauptquartier Hitlers in Ostpreussen, nur wenige Kilometer von dem Stadtgebiet entfernt. Ein ausgezeichneter Wegbegleiter, Führer wollte er nicht genannt werden, führte uns durch die Überreste dieses monströsen Verstecks und berichtete von dem misslungenen Attentat auf Hitler im Sommer 1944. Als Freund der Familie von Stauffenberg beeindruckten uns seine Ausführungen sehr. Dann radelte wir über Sztynort/Steinort, wo das Gutshaus der Familie von Lehndorf vor sich hindämmert, nach Gizycko / Lötzen in unser nächstes Quartier.

Am nächsten Tag umrundeten wir den J.Goldopiwo/Goldapger See und besichtigten in Lötzen das alte preussische Fort Boyen.

Eine Dampferfahrt über den J.Niegocin/Löwentin See und den J.Jagodne/Jagodner See bis zur Anlegestelle Kolonia Szymonka brachte uns unserem nächsten Etappenziel ein gutes Stück näher. Der Rest musste mit dem Rad bewältigt werden. Über Mikolajki /Nikolaiken erreichten wir unser letztes Quartier am Ufer des J.Talty /Talter Gewässers.
Der folgende Tag war vielleicht der anstrengendste der Tour. Nach einer Radtour von Nikolaiken bis Krutyn/Cruthinen hieß es in ein Paddelboot zu steigen und ca 12 km auf der Krutynia bis nach Ukta/Alt Ukta durch Urwald und Wiesen zu paddeln. Das wunderbare Picknick von Sichek am Ende der Strecke munterte uns wieder auf, und im Bus zurück nach Nikolaiken freuten wir uns schon auf den Abschiedsabend am Lagerfeuer. Bis in die Dunkelheit hinein saßen wir mit unseren wunderbaren polnischen Begleitern am Feuer, aßen, tranken und sangen deutsche und polnische Lieder.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus zurück nach Warschau. Unsere Stadtführerin Teresa zeigte uns noch einmal bei einem Spaziergang über die Königsstraße ihre schöne Stadt. Ein Abschiedsessen in einem Restaurant an dieser belebten Straße beschloss eine sicherlich unvergessliche Radtour.

Flugzeug, Eisenbahn und Pkw brachten die 17 ATVer am 6. September zurück nach Deutschland. Einige machten noch einen Zwischenstopp in Posen und kamen einen Tag später mit weiteren Eindrücken von unserem Nachbarland Polen nach Hause.

Bei herrlichem Spätsommerwetter ohne Regen haben wir 10 großartige Tage in den Masuren, in Warschau und Posen verbracht. Polen haben wir als ein Land mit freundlichen, fröhlichen und vielen jungen Menschen erlebt. Das Land scheint in einem Aufbruch zu sein: überall wird gebaut, Hochhäuser strecken sich empor, alte Häuser werden liebevoll restauriert, teure Autos parken in den Straßen und vor den Hotels und Restaurants und Cafes sind gut besucht. Nur an Radwegen mangelt es noch.! Auffallend ist das große Geschichtsbewusstsein, ob Taxifahrer, Stadtführer oder Begleitpersonen. Die augenblickliche politische Situation in der Ukraine und Russland beunruhigt die Bevölkerung offensichtlich sehr.

Dank an dieser Stelle noch mal an alle Teilnehmer, die wieder mit eigenen Beiträgen zu Literatur, Geschichte ,Geographie oder Kultur zum Gelingen der Tour beigetragen haben. Auch dem OWL CRACK noch einmal herzlichen Dank für die Organisation dieser ersten organisierten Radtour des ATV zu Berlin.
Scheld - ROLLE


Liebe Frau Czarniecka, liebes Nature-Travel-Team,
gut erholt und erfüllt von vielen schönen Eindrücken sind wir wieder zu Hause angekommen. Es war eine wunderschöne Reise mit netten Leuten und einer tollen Organisation. Sehr gut gefallen haben uns auch die Hotels für die Zusatzübernachtungen in Warschau.

Hallo Frau Zaleska,
seit gestern um 20 Uhr sind wir wohlbehalten von unserer Traumradreise zurück. Alle Teilnehmer möchten sich herzlich bei Ihnen und bei Marek bedanken und meine Frau und ich auch. Es hat wirklich alles geklappt. Sogar die ganz geringen, nicht staubfreien Strecken wurden nachts vorher gewässert. Ansonsten hervorragende Wege, Streckenführungen und gute Hotels in zentralen Lagen mit abwechslungsreichen Essen usw..
Ihr Katalog hat uns neugierig auf andere angebotene Touren gemacht, insbesonderer in Polen an der Ostsee entlang.
 
Unsere Fragebögen:
BNT
BNT-03

KSW
 
MK

P